„Ich bin doch nicht verrückt, ich brauche keine Psychologin!“ – Psychoonkologie ist keine Psychotherapie

„Ich bin doch nicht verrückt“, „Ich habe keine psychischen Probleme“.

Diese Aussagen hört man häufig von Krebspatienten*Innen und sie lehnen deshalb eine psychoonkologische Begleitung ab.

Leider wissen viele Menschen nicht, was eine psychoonkologische Begleitung bedeutet. Es geht dabei nicht um eine Psychotherapie, die sich mit der Kindheit befasst, sondern um unterstützende Gespräche und wichtige Informationen. Eine Krebsdiagnose belastet die ganze Familie und wirft viele Fragen auf:

„Wie sage ich es meinem Kinde? Wie kann mein Partner die Mehrbelastung bewältigen? Wie bekomme ich die Achterbahn der Gefühle wieder beruhigt? Wie kann ich meine Hoffnung stärken und wieder Handlungsfähig werden? Wie kann ich mit meinen Ängsten umgehen?“ Dies sind nur einige der vielen Fragen, die auf einen Krebspatienten*in einstürmen.

Im Vortrag von Dipl. Psychologin Doris Schwarz-Fedrow werden keine wissenschaftlichen Termini erklärt, sondern an Fallbeispielen wird aufgezeigt, wie eine psychoonkologische Beratung ablaufen kann.