Weniger Nebenwirkung und bessere Heilung? Körperliche Aktivität während und nach der onkologischen Therapie

Eine Krebserkrankung und körperliche Aktivität schließen sich nicht gegenseitig aus. Gerade während einer Krebstherapie kann sich angemessene Bewegung und leichter Sport – natürlich immer in Absprache mit dem behandelnden Arzt – förderlich auf den Allgemeinzustand auswirken: Patient*innen berichten, dass sie sich leistungsfähiger und weniger schnell erschöpft fühlen. Die körperliche Aktivität fördert das Wohlbefinden denn im Körper werden dabei Glückshormone ausgeschüttet.

Auch in der Krebsforschung wird zunehmend die positive Wirkung wissenschaftlich erforscht und erste Ergebnisse zeigen: Sportliche Aktivitäten senken nachweislich das Risiko an verschiedenen Krebsarten zu erkranken und sind ein wichtiger Aspekt der Krebsprävention.

In seinem Vortrag erläutert der Sportwissenschaftler Dr. Freerk Baumann die Auswirkungen von körperlicher Bewegung während und nach einer Krebstherapie.